Beim Akzeptieren dessen, was wir nicht tun oder sein können, beginnen wir zu entdecken, wer wir sein können und was wir tun können.
(Patricia Deegan, 1996)
♦
Die Depression ist eine schwarze Dame. Wenn sie an deine Tür klopft, bitte sie an deinen Tisch und frage sie, was sie dir zu sagen hat.
(C.G.Jung, 1928)
♦
Man muß den Menschen lieben! Den Menschen, sich selber und das Leben! Und das bedeutet nach meiner Meinung vor allem: Schönheit zu sehen, zu entdecken – und zwar jenseits von allen romantischen oder sentimentalen Vorstellungen, unter bewusstem Einbezug von Schwächen oder dunklen Seiten.
Eines meiner Leitbilder (..) ist das einer von Wind und Wetter gekennzeichneten Bergtanne. Solche Tannen suchen und finden einerseits noch im unwirtlichsten Gelände ihre Nahrung; sie verankern sich mit großer Zähigkeit in den letzten kärglichsten Felsritzen und werden durch Sturm und Kälte nicht schwächer, sondern stärker.
(Luc Ciompi, 1991)
♦
Jede Krise verläuft individuell, keine gleicht der anderen. Genauso verschieden sind die Wege, die Betroffene einschlagen, um weitere Krisen zu vermeiden.
Sie haben sich selbst auf die Suche nach ihren Handlungsmöglichkeiten gemacht, haben ausprobiert und schließlich ihre eigenen Versuche unternommen, um der drohenden Hilflosigkeit entgegenzuwirken und der Krankheit in ihrem Leben weniger Macht zu geben.
(A.Knuf und A.Gartelmann, 2010)
